Schnarchen operieren
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Schnarchen

Pillar-Verfahren

Ergeben die Messungen im Schlaflabor mit dem so genannten Apneagraph, außerdem sämtliche Untersuchungen der anatomischen Verhältnisse, dass im Grunde ausschließlich mit dem Gaumensegel geschnarcht wird, kommt das Pillar Verfahren zum Einsatz. Bei dieser Methode werden ca. 20 mm lange und 2 mm starke kleine Pföstchen, die so genannten Pillare, in den weichen Gaumen eingesetzt. Das Material dieser Implantate, ein Polyester-Fadenmaterial, wird bereits seit vielen Jahren auch bei anderen Implantaten verwendet (z.B. Herzklappen) und ruft keinerlei Fremdkörperreaktionen hervor. Drei dieser Pillare werden mittels eines Applikators in den Weichgaumen gesetzt, wodurch die Schwingung des Gaumensegels verhindert und so das Schnarchen reduziert bis eingestellt wird. Diese Methode ist vollkommen unblutig, wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert nur etwa eine Viertelstunde. Der Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass erst nach vier bis sechs Wochen festgestellt werden kann, ob das Schnarchen tatsächlich verschwunden ist und die Operation erfolgreich war.

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Schnarchoperationen
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